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Zusammenfassung der Ergebnisse der Umfragen

Hauptziel der Befragung der Einwohner war es, die Meinung der Öffentlichkeit zu den Themen zu erfahren, die mit dem Klimawandel, den Dürreereignissen und Wasserressourcen verbunden sind.

Die Projektpartner haben eine gemeinsame Umfrage erarbeitet. Danach in dem Zeitraum vom 09.2019 bis zum 02.2020 wurde eine Befragung mit der Methode des direkten Interviews durchgeführt. Man hat 178 ausgefüllte Fragebögen erhalten, die sowohl in Hinsicht auf die Struktur der Stichprobe als auch die Auswertung der Ergebnisse analysiert wurden. Die Fragebögen wurden vor allem durch die Personen ausgefüllt, die in den Städten wohnen (56% der Befragten, ländliche Gebiete 42%), die hauptsächlich in der betreffenden Region seit zumindest über 10 Jahren wohnen (68% der Befragten). Es zeugt von der ähnlichen Repräsentativität der Vertreter der Städte und der Dörfer in der Befragung. In Hinsicht auf das Alter der Personen, die den Fragebogen ausfüllen, kann man ein großes Engagement der Altersgruppe in dem arbeitsfähigen Alter (74%) und in dem postproduktiven Alter (21%) positiv bewerten, die den größten Anteil an der Altersstruktur der Bevölkerung darstellen. Ein solcher Anteil von diesen zwei Altersgruppen ermöglicht eine reale, auf der Lebenserfahrung basierende Bewertung der angesprochenen Problematik. Dank der Verbreitung der Umfrage in der Förderregion (im Einzugsgebiet der Lausitzer Neiße) hat man die Hauptzielgruppen und die Zielregion erreicht und den aktuellen Wissensstand über die Dürreereignisse und ihre Folgen in dem analysierten Gebiet eingeschätzt.

Der Themenbereich, der in der Umfrage angesprochen wurde, bezieht sich auf den Klimawandel, die Dürreereignisse und ihre Folgen. Die Umfrage enthält 13 Fragen, sowohl Single-Choice-Fragen als auch Multiple-Choice-Fragen, sowie offene Fragen (es gab die Möglichkeit, aber keine Notwendigkeit, sie zu beantworten). Folgende Themengebiete wurden abgefragt:

  • Wahrnehmung der Auswirkungen des Klimawandels einschließlich der Dürre im Projektgebiet des INTERREG-Kooperationsprogramms Polen-Sachsen 2014-2020;
  • Kenntnisse über Wasserressourcen,
  • Kenntnisse über Institutionen, die für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen (und für Aktivitäten zur Minderung der Dürrefolgen) zuständig sind,
  • Kenntnisse und Meinungen über die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung (Entschädigung) für Verluste infolge extremer Ereignisse,
  • Bewertung von Maßnahmen zur Minderung potenzieller Wasserknappheit.

Bezug nehmend auf diese Themen sind nachfolgend einige ausgewählte Elemente dargestellt. In dem ersten Aspekt (d.h. Wahrnehmung der Folgen des Klimawandels) haben die meisten Einwohner des Fördergebietes über die Dürreereignisse gehört und sie identifizieren ihre Folgen in der Region.

Als Quellen der Information über die Dürre haben die Einwohner am häufigsten die Medien, Internet und persönliche Erfahrungen (Ernteverluste, kein Wasser in den Brunnen, Bächen, hohe Lebensmittelpreise, vertrocknete Bäume) genannt. Deshalb kann das Projekt NEYMO-NW mit dem zu entwickelnden Grenzüberschreitenden Virtuellen Zentrum für Informationen über die Wasserressourcen eine bedeutende zusätzliche Informationsquelle darstellen. Umso mehr, dass in beiden Ländern immer noch Einwohner gibt, die einen Bedarf an Information und Bildung im Bereich der Dürre und ihrer Folgen haben.

 

Wir bedanken uns bei den Befragten, die die Fragebögen ausgefüllt haben. Machen Sie sich mit der Publikation vertraut.

 

 

2. NEYMO NW Projektkonferenz

 

Am 11.12.2019 fand am Internationalen Hochschulinstitut (IHI) in Zittau die zweite internationale Konferenz des Projekts NEYMO-NW Lausitzer Neiße/Nysa Łużycka – Klimamodellierung und hydrologische Modellierung, Analyse und Prognose der Wasserressourcen bei Niedrigwasser statt. 

Die Teilnehmerzahl der Konferenz war auf deutscher und polnischer Seite nahezu ausgeglichen, insgesamt nahmen 56 Personen teil. Die Fachvorträge, je zwei auf Deutsch und Polnisch sowie ein deutsch-polnischer Vortrag, vermittelten den Teilnehmern ein umfassendes Bild über die Problematik, den Stand der Arbeiten und geplante Aktivitäten. 

Eine detaillierte Zusammenfassung der Konferenz finden Sie hier.

 

Im Anschluss an die Konferenz fand eine Diskussionsveranstaltung (Debatte) zur Entwicklung eines gemeinsamen Ansatzes zur Definition und Bewertung von Niedrigwasser statt 

Weitere Informationen zum Ablauf und der Ergebnisse finden Sie hier.